Am 5. März 2007 haben die Bundesregierung und die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft den "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland" (Ausbildungspakt) bis 2010 verlängert. Der Pakt wurde erstmals 2004 geschlossen und ist eine freiwillige Übereinkunft, mit der sich die Partner verpflichten, jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Ausbildungsangebot zu machen.
Vereinbarungen des Ausbildungspaktes 2007-2010
Die Wirtschaft setzt sich das verbindliche Ziel:
- pro Jahr 60.000 neue Ausbildungsplätze einzuwerben
- jährlich 30.000 neue Ausbildungsbetriebe einzuwerben
- jährlich 40.000 Plätze für betrieblich durchgeführte Einstiegsqualifizierungen (EQJ) bereitzustellen
Die Bundesregierung hat das Sonderprogramm Einstiegsqualifizierung Jugendlicher von 25.000 auf 40.000 Plätze aufgestockt und die Förderung für die kommenden drei Jahre sichergestellt. Sie unterstützt darüber hinaus die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen durch Förderprogramme wie z. B. Jobstarter oder das Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramm Ost.
Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Aktivitäten des Paktes mit dem Einsatz ihres Förderinstrumentariums auf hohem Niveau sowie einer Schwerpunktsetzung bei präventiven Projekten zur Verbesserung der Ausbildungsreife.
Mit dem neuen Ausbildungspakt hat sich der Kreis der Paktpartner erweitert. Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) wird gemeinsam mit den bisherigen Paktpartnern an der Umsetzung der vereinbarten Ziele arbeiten.
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